Porto im Korsika-Lexikon

Geht man der Westküste von Korsika nach, wird man an den traumhaften Ort Porto vorbei kommen, der nur sechshundert Einwohner zählt, aber von der UNESCO zum Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Schauspiele der besonderen Art bietet die Natur in Porto. Absolute Unberührtheit zeichnet diesen Landstrich, der den gleichnamigen Ort in sich birgt, aus. Ein Eukalyptuswald, der unendlich weit wirkt, schmiegt sich malerisch an den Nationalpark „Parc Naturel Régional de la Corse“. Diese Unberührtheit geht über auf die Halbinsel La Scandola, die vulkanische Ursprünge von vor 250 Millionen Jahren aufweist. Porto hat den Tourismus seit einigen Jahren für sich gepachtet. Bedenke man die rund sechshundert Einwohner ist es erstaunlich, wie in den sommerlichen Monaten rund achttausend Besucher hier Platz für ihren Urlaub finden. Auch die Natur soll in Porto ein Fleckchen der Erholung finden, darum hat man davon abgesehen, diese Umwelt mit dominierenden Hotelkomplexen auszufüllen. Der Pisanische Wachturm ist neben der unberührten und fabelhaft anmutenden Natur die einzige wirkliche Sehenswürdigkeit in Porto. Ein Teil Portos ist die Calanche, ein sehr sehenswerter Landstrich, der sich mit Porto teils zu vereinen scheint. Ein Naturschauspiel der Extra-Klasse bietet die Spelunce- Schlucht. Rücksichtsvoll und mit gebührendem Respekt der Natur gegenüber haben sich in Porto viele Tauchschulen niedergelassen, um interessierten Touristen einen kleinen Einblick in die herrliche Unterwasserwelt geben zu können. Für jene Menschen, die den Reizen der Natur ausgesetzt werden wollen, die sie atem- und sprachlos werden lässt, ist Porto das ultimative Reiseziel auf Korsika. Wem bei Touristen-Rummel unbehaglich wird, sollte sich außerhalb der Hochsaison hier niederlassen.


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