Landschaft im Korsika-Lexikon

Welches Bild hat man im Kopf, wenn man den wohlklingenden Namen der Mittelmeerinsel „Korsika“ ausspricht? Es eröffnen sich Bilder von einer hellen Sonne, weißen, kilometerlangen Sandstränden, aber auch rauhen Landesecken, die die Einsiedler unter den Urlaubern besonders beeindrucken, und man denkt an das klare Mittelmeer, welches unter der gleißenden Sonne ein besonders beeindruckendes Antlitz erhält. Und wie ist es wirklich auf Korsika? Welche Landschaft birgt diese atemberaubende, aber politisch polarisierende Insel in sich? Kleine Buchten, mal felsig, mal sandig, sind an der Westküste zu finden. Eine malerische Kulisse eröffnet sich auch an der Ostküste, die von langen Sandstränden geprägt ist. Von ungefähr tausend Kilometern Küstenlandschaft sind etwa vierhundert Kilometer Strand. Für die Urlauber aus der „Spaßgeneration“, die Wert auf schillernde Partys und Feste legt, wird Korsika enttäuschend sein. Bade-, Familien- oder Einsiedlerurlaub bietet sich hier an – und natürlich Entdeckungsurlaub, denn auf cirka 8.600 Quadratkilometern lassen sich viele schöne Flecken finden, die es gilt zu entdecken. Verschneite Berggipfel bieten einen beeindruckenden Kontrast zu dem glitzernden Meer, was durchschnittlich um die zwanzig Grad hat. Wer Wanderungen unternimmt, wird seinen Durst zwischendurch mit dem Wasser aus Bächen oder Flüssen stillen können, welches unglaublich klar und wohlschmeckend ist. Selten gelingt es einem Land, den Fan alpiner Bergtouren, der gleichzeitig Entspannung am Meer sucht, zu bedienen. Aber Korsiker verbindet beides auf imposante Art und Weise miteinander. Mit zweitausend Höhenmetern bei über fünfzig Bergen wird der alpin angehauchte Tourist seinen Ausgleich zum Alltag finden. Monte Cinto, der höchste Berg Korsikas, fasziniert sogar mit über 2.700 Höhenmetern.


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