Cervione im Korsika-Lexikon

Die urbane Gemeinde Cervione legt sich sanft um den anmutigen Monte Castello, ein Berg mit 1.109 Höhenmetern und damit einem der familienfreundlicheren kleinen Bergen. Im Jahre 1578 entstand eine Kathedrale in Cervione, die durch ihre beeindruckende Kuppel imponiert. Als Bischofssitz genutzt, durfte diese Kathedrale im 16. Jahrhundert nicht fehlen. Neben den in den Orten auf Korsika üblichen Einkaufsmöglichkeiten, wie einer Bäckerei, Bars und Restaurants, einem Internetcafé, Post und Bürgermeistersitz, befindet sich in Cervione die Traversa. Sie gibt einen Blick über die Ebene Cerviones frei, der durch seine klare Luft und seine Flora und Fauna nicht anders kann, als zu begeistern. Bis nach Italien wird einem der Blick ermöglicht und es eröffnet sich ein großartiges Panoramabild. Gemütlich Einkehr halten, um den Tag zu planen, um zu speisen oder einen Kaffee zu genießen – kurz um: Die Lebensart der Einheimischen auf Korsika zumindest für die Dauer des Urlaubes zu seiner eigenen zu machen, das vermag Cervione nicht zuletzt aufgrund der gemütlichen Einheimischen. Die geheimnisvolle Ruine einer alten Ölmühle gibt einen herrlichen Einblick in längst vergangene Zeiten. Auch das Heimatmuseum beherbergt viele Zeitzeugen, die von der Vergangenheit von Cervione Auskunft geben. Nördlich von Cervione befindet sich in Santa Maria Poggio ein bestechend schöner Wasserfall, der auf der Tour durch Cervione nicht fehlen darf! Anschließend wird man San Nicolao bestaunen können, bevor man seine Tour in Richtung der immer höher werdenden Berge oder des berauschenden Meeres verlässt. Cervione zeigt korsische Lebensart hautnah und ist, trotz seiner kulturell womöglich nicht allzu spektakulären Lebensweise, einen Besuch wert.


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