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Sarténe im Korsika-Lexikon

Südlich in Korsika gelegen, gibt es einen Landstrich, der umgangssprachlich nur Sarte genannt wird. Sarténe ist eine Gemeinde mit sage und schreibe zwanzigtausend Hektar Fläche. Verständlich also, dass diese Gemeinde zu den größten auf ganz Korsika gehört. Mit nur knappen 3.400 Einwohnern hinterlässt Sarténe einen eher dünn besiedelten Eindruck. Größter Beliebtheit erfreut sich Sarténe einmal im Jahr. Die katholisch geprägte Gemeinde zelebriert alljährlich eine gigantische Osterprozession. Karfreitag ist es soweit, dass der „Gekettete“ gefeiert wird. Ein in ein rotes Gewand eingekleideter Korse muss sich dem Schauspiel stellen, den Menschenmengen vorgeführt zu werden und die Strafe für seine Sünden zu erfahren. Interessant wird diese Prozession dann, wenn man weiß, dass der örtliche Pfarrer tatsächlich einen Sündigen auserwählt hat, der damit seiner Schuld Büße tut. In Sarténe auf der Insel Korsika bietet sich dem Besucher der Kirche Sainte Marie ein besonderes Bild. Auch die Kapelle des Heiligen Sebastian ist einen Besuch wert. Mit Ehrfurcht erfüllt, betritt man diese heiligen Hallen. Doch die Romantik kommt auf Korsika nicht zu kurz, denn der eigene Baustil dieser Kapelle sorgt für einen Charme, der romantische Auswirkungen hat. Sarte, wie man umgangssprachlich sagt, soll die „korsischste Stadt“ Korsikas sein, was nicht zuletzt an dem mediterran anmutenden Marktplatz liegt. Typische Bauwerke kann der Reisende bewundern und eine Stadt, die in zwei Teile, der Ober- und der Unterstadt, aufgeteilt ist. Wundervolle Wanderwege lassen den Urlauber die beeindruckende Heimat der Korsen entdecken. Durch dichte Kiefernwälder führen diese Wege rund um Sarténe. Fahrräder und Pferde stehen dem Besucher selbstverständlich für seine Erkundungen zur Verfügung.


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Kurzinformationen


Land: Frankreich
Verwaltungssitz: Ajaccio
Fläche: 8680 km²
Einwohner: ~279.000
Kantone: 52
Gemeinden: 360